Katrīna Čemme ist eine bildende Künstlerin, deren Praxis sich an der Schnittstelle von abstrakter Skulptur, materieller Experimentation und ortsspezifischer Installation entfaltet. In Auseinandersetzung mit räumlichen Schwellen, Böden, Wänden und Durchgängen betten sich ihre skulpturalen Arrangements in architektonische Kontexte ein und reagieren auf Licht, Materialität und sich verändernde Bedingungen.


Durch diese Interventionen erforscht Čemme das Sichtbare und das Subtile und behandelt den Raum sowohl als Medium wie auch als Sujet. Ihre Arbeiten reflektieren, wie wir uns physisch, emotional und sozial zu unserer Umgebung verhalten und beziehen sich dabei oft auf übersehene Merkmale gebauter Umgebungen und Übergangszonen.

Katrīna Čemme is a visual artist whose practice unfolds at the intersection of abstract sculpture, material experimentation, and site-responsive installation. Engaging with spatial thresholds, floors, walls, and passageways, her sculptural arrangements embed themselves into architectural contexts, responding to light, materiality, and shifting conditions.


Through these interventions, Čemme explores the visible and the subtle, treating space as both medium and subject. Her work reflects on how we relate physically, emotionally, and socially to our surroundings, often drawing on the overlooked features of built environments and transitional zones.